Arnsberger Folkclub

Folk und Weltmusik im Sauerland

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Am 26.8.2017 findet das Ruhrtal-Roots-Festival, umsonst und draußen auf der Festwiese an der Promenade statt.


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Arnsberger Folkclub Kalender

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Spannung lag in der Luft als ich als der Vorsitzende des Arnsberger Folkclub nach vorne kam um die eigens aus Halle/Saale angereisten Musiker der Gruppe „Bube Dame König“ zu begrüßen. Meine Hoffnungen an das Kick-off, den ersten Konzertabend, waren voll aufgegangen. Es hatte sich eine zwar noch übersichtliche aber dennoch sehr gemütliche und erwartungsvolle Schar an Konzertgästen und Mitglieder zusammengefunden. Meine einstimmenden Worte waren dann auch vom Dank an das Folkclub-Team geprägt, das in perfekter Zusammenarbeit die Planung und Vorbereitung dieses Abends absolviert hatte. Überleitend auf das bevorstehende Konzert äußerte ich den Wunsch, dass den alten und bekannten aber auch unbekannten deutschen Volksliedern durch „Bube Dame König“ neues Leben eingehaucht würde. Wenn man kulturell selbst gut verwurzelt wäre, so könne man mit einer großen Gelassenheit und Güte in Zeiten kulturellen Wandels eine interessierte Aufmerksamkeit und Wertschätzung für Fremdes und Fernes entwickeln.

Dieses Konzert mit „Bube Dame König“ bot dem Publikum dann von der ersten Minute an ein eindruckstarkes und überzeugendes Programm. Till Uhlmann , Juliane Weinelt und Jan Oelmann zauberten für jedes Lied mit ihren Instrumenten Geige, Querflöte, Gitarre. Drehleier und Maultrommel eigene und passende Klangrahmen und Rhythmen. Gesanglich präsentieren Jan Oelmann und vor allem Juliane Weinelt mit ihrer glockenklaren und einfühlsamen Stimme ausgesprochen stimmungsvoll altbekannte und neue Lieder. Mit selbst ausgedachten, phantasievollen Vor- und Zwischenspielmelodien, die zuweilen an schwungvolle keltisch oder skandinavische Tanzmelodien erinnerten und mit wunderbar kontrastierenden instrumentalen Begleitungen klangen diese alten Lieder überzeugend jung und modern.

So verwundete es uns nicht, dass das Trio dem überlieferten Liedgut auch eigenen Texte und Selbstkomponiertes entgegenstellte. Im Stil romantischer Sagen und Geschichten brachten Juliane Weinelt und Jan Oelmann Lieder und Balladen wie das „Heideförsterlied“ den „Ebereschenbaum“ aber auch die unheimliche Mord-Moritat „Blasse Mary“ zu Gehör, während Till Uhlmann dazu mit seinem harmonisch wie rhythmisch imposanten, fast jazzigen Spiel auf seiner Drehleiter das ganze Publikum verzückte. Er wurde vom Publikum dafür gefeiert und wurde dann spontan zu einem kleinen Fachvortrag über sein Instrument aufgefordert, den er auch sogleich fundiert und humorvoll gleichermaßen hielt. Jan Oelmann zeigt mit seiner harmonisch offen gestimmten Gitarre ebenfalls eine enorme Bandbreite rhythmischer und klanglicher Akzente. Mit interessant strukturierendem Unterbau, auffordernden und übermütig hüpfenden Grooves und im Kontrast dazu sparsamsten, filigranen Melodieführungen sorgte er für die Basis, auf der Juliane Weinelt ihr Flötenspiel und vor allem ihre Stimme entfalten und mal träumerisch und hauchend, und dann wieder strahlend und mitreißend gestalten konnte. Mit ihrer Querflöte spannte Juliane Weinelt mit gekonnt perkussivem Ansatz rhythmische Linie und Bögen auf, um kurz darauf wieder, mit Melodien die Geigen- und Drehleierklänge umgarnend, tänzerischen Trubel zu versprühen.

Ein kulturgeschichtliches Highlight ergab sich dann im zweiten Teil des Programms.  „Bube Dame König“ spielten den „Jettchentanz“ aus einer kürzlich in der Berliner Nationalbibliothek entdeckten handschriftlichen Notensammlung aus dem Jahr 1790. Der Autor dieser Notensammlung war der Küster Johannes Dahlhoff, der damals nicht weit von Arnsberg, in dem kleinen Dorf Dinker, einem heutigen Ortsteil von Welver im Kreis Soest, wirkte und in seiner Sammlung 1400 seinerzeit bekannte Tanzmeldodien aufschrieb. Somit ist davon auszugehen, dass dieser „Jettchentanz“ im 18. Jahrhundert auch in der Umgebung Welvers, vielleicht sogar bis nach Arnsberg bekannt war, dann vergessen wurde und an diesem Abend von „Bube Dame König“ für diese Region „reanimiert“ wurde. 

Abschließend durfte das bekannte Abendlied „Kein schöner Land“ nicht fehlen. Mit sehr stimmungsvollen Instrumentalklängen der Geige und Gitarre begleitet sang Juliane Weinelt mit dem Publikum dieses Lied in schummriger Abendstimmung. Obwohl dieser Abend damit eigentlich nicht schöner hätte zu Ende gehen können, legten „Bube, Dame, König“ danach noch ein fulminantes Finale mit fetzigen und frechen Tänzen hin. Das völlig begeistere Publikum ließ das Trio aber nicht ohne langanhaltenden Schlussapplaus und Zugabe nach Hause fahren.
Selbst fuhren sicher viele Gäste mit dem festen Vorsatz nach Hause, an den nächsten Veranstaltungen des Arnsberger Folkclubs am 03.10. (Folktanzhaus im Bürgerbahnhof), am 11.10 (Session im O'Casey Irish Pub) und am 14.11. (Konzert mit Anja Praest Trio) teilnehmen zu wollen.

Besucherzähler

Heute 6

Insgesamt 7636

Aktuell sind 10 Gäste und keine Mitglieder online

Die nächsten Termine:

Okt
13

13.10.2017 20:00 - 23:00

Nov
23

23.11.2017 20:00 - 22:30

Jan
13

13.01.2018 20:00 - 22:00

Feb
2

02.02.2018 20:00 - 22:30

Mär
10

10.03.2018 15:00 - 17:00

Apr
21

21.04.2018 19:30 - 23:30

Aug
26

26.08.2019 13:30 - 14:00